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dbresearch Rentenreform 2001 - Deutschland auf dem Weg zu einem wetterfesten Alterssicherungssystem

genaue Beschreibung:

Deutsche Bank Research (dbresearch):

Sonderbericht vom 12.07.2001

Rentenreform 2001 - Deutschland auf dem Weg zu einem wetterfesten Alterssicherungssystem

Die Rentenreform 2001 zielt zum einen auf eine Sanierung der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Zum anderen erfolgt auf breiter Basis ein Einstieg in eine systematische staatliche Förderung des privaten Altersvorsorgesparens.

Ziel der Reform der Rentenversicherung ist es, den Beitragssatz zur GRV durch Leistungsbegrenzungen längerfristig zu stabilisieren. Wenn die Lebenserwartung der Versicherten weiter deutlich steigt, werden die beschlossenen Sparmaßnahmen aber nicht ausreichen. Insbesondere jüngere Arbeitnehmer sollten sich auf weitere Rentenkürzungen einstellen.

Das freiwillige private Vorsorgesparen für das Alter wird durch einen schrittweisen Einstieg in die nachgelagerte Besteuerung sowie Zulagen für Geringverdiener und Familien gefördert. Damit setzt der Staat nennenswerte Anreize für mehr Eigenvorsorge.

Staatlich gefördertes Vorsorgevermögen kann im Rahmen der individuellen Vorsorge (mittels Banksparplänen, Investmentfonds und Lebensversicherungen) oder über die betriebliche Altersvorsorge aufgebaut werden. Allerdings müssen die Vorsorgeverträge elf teilweise restriktiven Anforderungen genügen, die die Attraktivität und Effizienz des geförderten Vorsorgesparens mindern.

Zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung sind u.a. ein Rechtsanspruch der Arbeitnehmer auf Entgeltumwandlung und die Einführung von Pensionsfonds beschlossen. Die neuen deutschen Pensionsfonds entsprechen allerdings nicht dem internationalen Standard und werden den Wünschen der Wirtschaft und der Arbeitnehmer nach einem flexiblen und kostengünstigen Durchführungsweg nicht gerecht.

Gleichwohl wird die betriebliche Vorsorge durch die Verzahnung mit dem staatlich geförderten Vorsorgevermögen neue Impulse erhalten. Mittelfristig dürfte mindestens rd. ein Drittel des Beitragsaufkommens der neuen Privatvorsorge in die betriebliche Vorsorge fließen.

In einem realistischen Szenario ist mit einem Beitragsaufkommen von EUR 7 bis 8 Mrd. im Jahr 2002 und rd. EUR 30 Mrd. im Jahr 2008 zu rechnen. Bei einer Verzinsung von 5 % resultiert daraus zum Ende des Jahrzehnts ein Kapitalstock im Volumen von EUR 160 bis 180 Mrd. Damit wird das institutionalisierte Sparen in Deutschland einen weiteren Aufschwung erfahren.

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